MARKT

Der Best-Ager-Markt boomt. Aber warum ist das so?

Als Versender hochwertiger Mode liegen wir voll im Trend. Denn der Versandhandel boomt. Das beweisen die Ergebnisse der Infratest-Studie „Interaktiver Handel in Deutschland 2015” im Auftrag des Bundesverbands des deutschen Versandhandels e.V. (bvh). Untersucht wurde die Entwicklung des interaktiven Handels, der sowohl Kataloghandel als auch E-Commerce umfasst. Beide Kanäle gemeinsam erzielten im Jahr 2015 einen Gesamtumsatz von 52,37 Milliarden Euro. Das sind 11,7 Prozent vom gesamten Einzelhandel. Den mit Abstand größten Anteil am Gesamtumsatz verzeichnete die Mode mit 12,12 Milliarden Euro: Zahlen, die für sich sprechen. 

Die Ansprache des Kunden über mehr als nur einen Kanal wirkt und so verzeichneten Multichannelversender mit einem Plus von 27% (2014: 11.309 Mio. Euro; 2015: 13.976 Mio. Euro) das größte Wachstum. Insbesondere Bekleidung und Möbel wurden von Verbrauchern bevorzugt über diesen Versendertyp gekauft. (Quelle: Bundesverband des deutschen Versandhandels e.V.: Interaktiver Handel in Deutschland 2015)

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WACHSENDE ZIELGRUPPE

DIE ZAHL DER BEST AGER STEIGT
RAPIDE AN

Die Zahl der Best Ager ist in den vergangenen Jahren deutschlandweit auf 16,7 Millionen gestiegen – und sie nimmt immer weiter zu: Bis zum Jahr 2030 werden 22,3 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sein. Der Grund für diese Entwicklung: Die geburtenstarken Jahrgänge der in den Nachkriegsjahren geborenen Menschen, die sogenannten Babyboomer, erreichen das Rentenalter. Zeitgleich schrumpft die Gesamtbevölkerung, was dazu führt, dass in 20 Jahren mehr als jeder Dritte zu den Best Agern gehören wird. Die steigende Lebenserwartung verstärkt diesen Trend: Beträgt sie heute bei Frauen im Schnitt 82,5 Jahre, so wird sie bis 2060 auf 91 Jahre anwachsen.

Somit haben wir uns mit unserer Mode schon heute auf dem Markt von morgen fest etabliert. Spannend sind Best Ager für uns aber noch aus einem zweiten Grund: Sie haben Vertrauen zu den Marken, für die sie sich einmal entschieden haben, und sind ihnen daher extrem treu. Durch unsere Qualität und unseren Service haben wir eine Zielgruppe von uns überzeugt, auf die wir bauen können – heute und in Zukunft. 

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GRÖßERE KAUFKRAFT

BEST AGER KAUFEN GERNE UND VIEL

Best Ager verfügen heute durchschnittlich über ein Haushaltsnettoeinkommen von 2.200 Euro. Bei alleinlebenden Frauen sind es 1.600 Euro. Das geht aus einer Studie des Instituts für Demoskopie in Allensbach hervor. Nur drei bis vier Prozent des Geldes legt die Generation 50plus zurück, der Rest wird ausgegeben. Damit sind Best Ager mehr als doppelt so kauffreudig wie jüngere Zielgruppen. Denn im Schnitt sparen deutsche Haushalte rund elf Prozent des Einkommens. Kein Wunder also, dass in Deutschland jeder dritte Euro von Senioren ausgegeben wird. Bis zum Jahr 2050 wird unsere Zielgruppe sogar 41 Prozent zu den Gesamtausgaben beitragen – insgesamt 386 Milliarden Euro. Kurz: Unabhängig von Moden und Trends wächst die schon heute überdurchschnittliche Kaufkraft der Best Ager Jahr für Jahr weiter.

Der demografische Wandel ist eine Tatsache. Die Lifestyle-Branche wird darauf reagieren müssen. Wir haben das schon getan. Bester Beweis: unser breites Portfolio, mit dem wir alle Marktsegmente abdecken.

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BEST AGER IM RAMPENLICHT

SILVER MODELS SIND
SCHWER GEFRAGT

Die öffentliche Aufmerksamkeit richtet sich mehr und mehr auf unsere Zielgruppe. Auch bei Modenschauen sind zunehmend Models der Generation 45plus gefragt. So sorgte zuletzt Carmen Dell’Orefice bei der New York Fashion Week für Aufsehen. Mit 84 Jahren bezauberte sie das Publikum mit ihrem glamourösen Catwalk-Auftritt. Luxuslabels wie Rolex und Jean Paul Gaultier reißen sich um sie. Ebenfalls wieder gut im Geschäft ist das 60er-Jahre-Model Twiggy, die seit 2015 das Werbegesicht von L’Oréal ist. Der Erfolg der beiden Models und ihrer Kolleginnen im gleichen Alter beweist, wie groß die Sehnsucht nach sogenannten „Silver Models” inzwischen ist.

Dass immer mehr Lifestyle-Labels neuerdings auf Best Ager setzen, leuchtet ein: Erstens lässt sich der Trend mit dem demografischen Wandel erklären. Wer sich mit seinen Botschaften nicht auf die Generation 45plus zubewegt, der ignoriert das enorme Potenzial einer Zielgruppe, die immer bedeutender wird. Es gibt aber noch einen zweiten Grund: In Zeiten, in denen Gesichter und Körper am Computer bis zur Perfektion retuschiert werden können, sind plötzlich wieder Frauen interessant, die uns durch Lebenserfahrung und Persönlichkeit begeistern. Und starke Charaktere müssen reifen – im wahren Leben und nicht auf dem Computermonitor. Unsere Kundinnen sind dafür das beste Beispiel.